Deckenheizungen funktionieren nach dem Prinzip der Strahlungswärme, ähnlich dem der Sonne. Es werden alle Oberflächen durch, direkt oder indirekt auftreffende Wärmestrahlung erwärmt. Der Boden unter einem Tisch wird so durch indirekte Wärmestrahlung erwärmt (ca. 0,5°C wendiger als am direkt bestrahlten Boden). Das Geheimnis liegt im Strahlungsaustausch. Herkömmliche Heizflächen erwärmen die Raumluft und verteilen die erwärmte Raumluft durch Umwälzung – Konvektion der Luft im Raum. Eine Deckenheizung arbeitet wie die Sonne nach dem Prinzip des Strahlungsaustausches zwischen warmen und kalten Flächen. Dabei wird von einer kälteren Fläche mehr Energie in Form von Wärmestrahlung aufgenommen (absorbiert) als sie selbst an ihre wärmere Umgebung abgeben (emittieren) kann. (Der kühlere Körper nimmt mehr Energie durch Wärmestrahlung auf als es abgibt so dass er sich erwärmt. Es wird also nicht die Raumluft direkt erwärmt, sondern indirekt über alle von der Decke direkt oder indirekt erwärmten Flächen. Strahlungswärme ist, genauso wie sichtbares Licht, eine elektromagnetische Welle im infraroten (langwelligem) Bereich. Auch bekannt als Infrarotes Licht oder Wärmewellen. Der Anteil der Strahlungswärme an der gesamten abgegebenen Heizleistung ist, bedingt durch die Lage der Decke, gegenüber allen anderen möglichen Heizflächen am größten und beträgt bis zu 98%.
Je höher der Anteil an Wärmestrahlung an der benötigten Wärmezufuhr desto wärmer sind die Oberflächen (Wände, Fußboden, Möbel usw.) im Raum. Je wärmer die Oberflächen im Raum desto niedriger kann die Lufttemperatur bei gleichem Wärmeempfinden sein
N E I N! Die Abstrahltemperatur an der Decke beträgt ca. 23°C – 25°C (max. 28°C oder in Bädern 30°C). Der Kopf hat aber eine Oberflächentemperatur (nicht Körpertemperatur) von 32°C. Somit kann die „kältere“ Decke den Kopf nicht erwärmen.
Warme Flächen strahlen Wärmestrahlung ab. Auch die Fußbodenheizung (FBH). Wenn Estrich und Bodenbelag (rund 8 cm Aufbau) warm sind erwärmt der Boden die direkt anliegende Luft. Die warme Luft steigt auf, kalte Luft rückt nach erwärmt sich, steigt auf …..
Dieser Vorgang (Konvektion) entzieht dem Boden beim aufheizen bis zu 70% seiner Wärme. Wenn der Raum durchgeheizt ist wird, für die Erhaltung der Raumwärme, dem Boden durch die aufsteigende Luft noch rund 30% Wärme entzogen. Da ein durchgeheizter Raum nicht mehr den Wärmebedarf aufweist wie beim Aufheizen sinkt die gesamt abzugebende Heizleistung und damit auch die Menge an Wärmestrahlung. Die restlichen 30% bis 70% der benötigten Heizleistung wird durch Strahlungsaustausch an den Raum abgegeben.
- Bei der Wandheizung entfallen die Wände als Stellfläche.
- Die Decke steht unbegrenzt als Heizfläche zur Verfügung.
- Deckenheizungen bieten die gleichmäßigste Ausleuchtung des Raumes mit Infrarotlicht/Wärmestrahlung
Der beheizte Raum wird, beim herkömmlichen Flachheizkörper, zu 70% - 90% durch die zirkulierende Luft (Konvektion) erwärmt. Und nur zu ca. 10% - 30% durch Wärmestrahlung.
Hohe Konvektion und geringe Wärmestrahlung bedeuten warme Luft bei kühlen Oberflächen (Insbesondere Böden und Wände). Dies führt zu einem andauernden Kältegefühl welches durch erhöhte Lufttemperaturen (Energieverbrauch) ausgeglichen werden muss.
Die starke Erwärmung der Winterluft, mit ihrem geringen absoluten Wassergehalt, lässt die relative Luftfeuchtigkeit deutlich (häufig unter 35%) sinken. Folgen sind:
- Trockene Schleimhäute vor allem bei Augen und Nase
- Erhöhte Staubbelastung der Raumluft
- Höhere elektrostatische Aufladung der Raumoberflächen (insbesondere bei synthetischen Flächen)
- Häufig das Gefühl von verbrauchter Raumluft
- Höherer Energiebedarf u. a. durch höhere Lüftungsverluste
Bei den üblichen Fußbodenheizungen, insbesondere bei sehr preiswerten Systemen, werden zwischen mittlerer Wassertemperatur und Oberfläche Bodenbelag durch Estrichaufbau und Bodenbelag ca. 12 Kelvin (K) abgedämmt. Der Boden ist also um ca. 12 K kühler als das mittlere Heizungswasser. Bei Parkett-, oder Teppichbelägen ist der Abfall der Temperatur noch größer.
Bei der KLIMADECKE, DX-Therm oder KLIMASAN ist die Deckenunterseite nur zwischen 2 K und 7 K kühler als die mittlere Wassertemperatur. Damit lässt sich die Vorlauftemperatur um mindestens 5 K gegenüber herkömmlichen Fußbodenheizungen absenken. (Temperaturdifferenzen werden in Kelvin angegeben. Dabei entspricht 1 Kelvin die Differenz von z.B. 10 °C zu 11 °C).
!!Achtung bei Fußbodenheizung ändert sich die Leistungsabgabe mit den Bodenbelägen und den Möbeln!!
Fußbodenheizungen erwärmen die Luft im Bodenbereich. Diese steigt in Interfallen nach oben reißt dabei Staub, Milben(kot), usw. mit.
Das Verhältnis Konvektion zu Wärmestrahlung beträgt:
- Beim Aufheizen ~70% zu 30%
- Durchgeheizt ~30% zu 70%
- Nach jedem öffnen von Fenster/Türen usw. ~70% zu ~30%
- Durchschnittlich ~50% / 50%
Nachteile durch Konvektion wie bei Heizkörper jedoch in abgeschwächter Form
Deckenheizungen gewährleisten durch ihre große Strahlungsfläche ein gleichmäßiges Temperaturniveau innerhalb des Raumes. Die Wärmestrahlung wird von allen Flächen innerhalb des Strahlungsbereiches zu ca. 90% absorbiert. Der Strahlungsanteil erreicht bis zu 98%.
Je nach Heizwärmebedarf, Außentemperatur, Belegungsdichte, Spreizung und Ausführungsvariante ca. 26 – 40°C. In der Regel jedoch 5 – 12K niedriger als bei herkömmlichen Fußbodenheizungen gleicher Leistung.
Abhängig vom gewähltem System und der Ausführungsvariante Ansprechzeit: ca. 5 – 15 min. Aufheizzeit (angenehme Raumtemperatur) ca. 30min bis 1,5h (Ausreichende Leistungsfähigkeit der Wärmequelle vorausgesetzt)
Grundsätzlich lasst sich jede übliche (beliebige) Raumtemperatur einstellen.
Dabei sind Raum- und Oberflächentemperaturen abhängig von der Außentemperatur und der Temperatur des Heizwassers. Diverse Messungen an Objekten (Kontaktmessfühler und Infrarotmessgerät).
- BV.: Gasthof „’Rössle“ Lautrach, gewähltes System „KLIMASAN“
Systemtemperatur: 33/30 °C
Außentemperatur – 6°C
Decke Unterseite: ca. 28°C
Raumtemperatur (Luft): ca. 20°C
Außenwand innen (U-Wert 1,2W/m² K): ca. 21°C
Innenwand: ca. 22°C
Fensterglas (2.0 W/(m.K): ca. 19°C
Möbel, sonst. Gegenstände: ca. 22°C
Steinboden: ca. 21°C - BV.: „Wohnhaus Bühler“ Markt Rettenbach, gewählte Systeme
„KLIMADECKE und KLIMASAN (KS-GK)“
Systemtemperatur: 32/28 °C
Außentemperatur – 12°C
Decke Unterseite: ca. 27°C
Raumtemperatur (Luft): ca. 22°C
Außenwand innen: ca. 22,5°C
Innenwand: ca. 23°C
Fensterglas (1.1 W/(m.K): ca. 21,5°C
Möbel, sonst. Gegenstände: ca. 23°C
Steinboden (KS-GK Raumhöhe ca. 6-10m): ca. 22°C
Holzboden (KLIMADECKE): ca. 22°C
Boden unter einem Tisch: ca. 21°C
JA! Nach Aufbringen der Dampfbremsfolie (und evtl. Untersparrendämmung) wird die Unterkonstruktion bzw. die Traglattung (Feinrost) für den Trockenbau durch eine standardisierte beheizte Unterkonstruktion ersetzt. In dieses KLIMAsan-Profil wird nach der Montage die Heizleitung eingedrückt. Danach wird wie gewohnt die jeweilige GK-Platte aufgebracht. Auch hier sind, je nach Bedarf, mehrere Heiz-/Kühlkreisläufe möglich.

- Die Endlosleitungen in den Decken werden mit der Zuleitung der Verteilung verpresst

- Reparaturen, bei Beschädigung z.B. durch Anbohren können mit Standard Werkzeugen schnell und einfach repariert werden
- Zur Ortung der Leitungen, bei Bohrungen in der Decke, werden einfache Metallsuchgeräte oder Thermofolien verwendet
Das Heizen mit Wärmestrahlung wird als sehr angenehm empfunden. Es ist die natürlichste Art Räume zu erwärmen, ganz nach dem Vorbild der Sonne. Die durch Wärmestrahlung erwärmten Flächen im Raum (Böden, Wände, Decken, Möbel, ...) "entziehen", wegen der jetzt geringeren Temperaturdifferenz zur Haut, dem Menschen wesentlich weniger Körperwärme. Im Kühlfall haben wir den Umkehreffekt - die Kühle Decke absorbiert die Wärmestrahlung der, z.B. durch die Sonne, aufgeheizten Raumflächen (Boden, Wände, Möbel usw.) und des Menschen auf sanfte Art und Weise und sorgt so im Sommer für ein gesundes und behagliches Klima ohne lästige Luftbewegungen und störende Geräuschentwicklungen.
- Jeder Raum kann einzeln über eine Zentralsteuerung angesteuert werden
- In den Zimmern werden die Temperaturen mit "Raumreglern" individuell eingestellt
- Auch Temperatureinstellungen z.B. nur für bestimmte Zeiträume (Programmsteuerung) sind möglich, z.B.
Besprechungsraum - Mi 26.03.08 - von 14:00 bis 17:00 Uhr - 23°C
Durch die gleichmäßige Erwärmung aller Oberflächen im Raum, der minimalen Kovektion und der geringen vertikalen Temperaturdifferenz wird diese Art zu Heizen als besonders angenehm empfunden. Die Raumtemperatur kann um 2-3°C niedriger sein als bei primär die Luft verwendenden Heizsystemen(Heizkörper, Fussbodenheizung usw.) Dies ist vergleichbar mit einem PLATZ AN DER SONNE bei z.B. -5°C und Windstille.
Außerdem ist die Vorlauftemperatur um durchschnittlich 5-10K niedriger als bei "normalen Fußbodenheizungen (Temperaturdifferenzen werden in Kelvin angegeben, dabei entspricht 1 Kelvin / 1°C).
Dabei gilt:
Auch hier is die ideal einsetzbar, da der gesammte Raum als Arbeits- bzw. Bürofläche zur Verfügung steht, es maus auf keinerlei Heizkörper Rücksicht genommen werden. Auch die Vorteile des Raumklimas kommen hier voll zum tragen. Der größte Vorteil ist jedoch, dass mit der Klimadecke auch gekühlt weredn kann, was besonders in Büros zu einem besseren Arbeits- und Wohlfühlklima beiträgt. Raumhöhen bis 10m sind regelmäßig ohne Probleme möglich. Dennoch wird jedes Objekt von uns für Sie geprüft.

Im Kühlfall funktioniert das Prinzip genau umgekehrt. Die Decke wird von kaltem Wasser durchflutet, nimmt die Wärmestrahlung des Raumes auf und führt diese ab. Dabei sind bei Vorlauftemperaturen über 18°C i.d.R. keine Taupunktunterschreitungen zu erwarten. Dennoch solte auf den Einbau von Taupunktfühlern nicht verzichtet werden. Auch diese Objekt werden auf Wunsch von uns geprüft.
- Nahezu keine Konvektion - daher wird auch kein bzw. sehr wenig Staub aufgewirbelt was besonders gut für Allergiker ist
- Alle Wände stehen als Stellfläche zur Verfügung
- Freie Wahl der bodenbeläge. Bodenbeläge verändern die Heizleistung nicht.
- Die Bildung von Schimmel ist auf warmen und daher trockenen Wänden nicht möglich. Gerade an geometrischen Wärmebrücken (z.B. "obere Außendecke")
- Faszinierendes Raumklima
- Höchste Zufriedenheitsrate (Nach DIN ermittelt)
- Heizen und Kühlen
- Bestes Preis-/Leistungsverhältnis bei Investition und Betriebskosten
- Usw., siehe oben
Ob Altbau oder Neubau
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bieten günstige und energiesparende Heiz- und Kühldecken, für ihr perfektes Wohlfühlklima - Zuhause oder im Büro.
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Wir freuen uns auf Sie, und erläutern Ihnen gerne unser Heiz- bzw. Kühlsystem auch an einigen unserer unzähligen bereits eingebauten Systeme.